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Lass dich nicht von deinen eigenen Gedanken manipulieren!

Die letzten Tage hat es mich selbst etwas erwischt…diese Gedanken die mir sagen: ich bin nicht gut genug, zu chaotisch, zu schnell enthusiastisch und dann doch wieder inkonsequent. Auch wenn das in erster Linie vielleicht nicht mit DPDR zusammenhängt, so zeigt es doch so gut auf, wie leicht wir uns von unseren eigenen Gedanken manipulieren lassen. Oder glaubst du einer wildfremden Person sofort alles? Nein. Aber da wir es ja selbst sind, die mit uns sprechen (im inneren Dialog) muss wohl das was entsteht, die Wahrheit sein.

Mittlerweile sehe ich meine eigenen Gedanken auch gerne als Unbekannte Ansichten meines Universums an, die herein geflattert kommen um mir bestimmte Dinge zu offenbaren. Wahr oder falsch sei erstmal dahingestellt.

Viel wichtiger ist mein Verständnis meinen Gedanken gegenüber:

Sie sind eng an bestimmte Erinnerungen und Gefühle gekoppelt (Trauma in der Kindheit, Verspottungen, Trauer, Wut, Freude) und müssen deshalb doch nichts mit der aktuellen Situation zu tun haben …das bedeutet ich frage mich nun nicht mehr panisch, ob ich schon wieder sterben werde oder ohnmächtig werde, wenn mich in der U-Bahn Panik überkommt. Ich bin und bleibe ein Mensch, der U-Bahnen nicht besonders mag. Angst habe ich heute keine mehr und auch keine Panik, aber bis ungefähr 2018 hat es mich verfolgt, dass ich eine Panikattacke bekam, wenn ich in die U-Bahn gestiegen bin, weil ich einmal ein sehr erdrückendes Erlebnis dort hatte. Und Jahre später noch – da konnte mein Tag noch so gut gelaufen sein – gab es immer eine gedankliche und körperliche Reaktion…mein Unterbewusstsein merkt sich eben viel mehr, als ich bewusst mitbekomme.

Es hilft so sehr zu verstehen, dass es nicht die jetzige Situation ist, die grauenvoll ist, denn im JETZT, im wirklichen JETZT kann gerade eine ganze Welt zusammenbrechen. Aber in diesem Moment, auch wenn es ein kleiner Moment ist, öffnest du dich vielleicht, sodass dir eine Person/das Universum/Gott eine Information geben kann, die Dich weiterbringt.

Wir glauben gerne wir sind doch im JETZT, wollen aber flüchten vor dem Gefühl der Panik, vor diesem Zustand, vor der Person der wir sind. Im wahren JETZT aber flüchten wir nicht. <3

Ich habe den gestrigen Tag dazu genutzt um wiedermal innezuhalten. Präsent zu sein und mich nicht von meinen Gedanken hetzen zu lassen, die mir all diese Dinge sagen, die überhaupt nicht stimmen. Meine Gedanken sagen mir: tu das, tu das nicht, du bist so XXX etc. — und ich entscheide ob ich es für wahr halte, ob ich dem Druck nachgehe, oder ob ich meine eigene Wahrheit kreiere.

Dies gilt ebenso für die DPDR und alle Bereich des Lebens. Ich entwickle immer wieder eine Routine, die mich stärkt, mehr an mich zu glauben und das zu tun, was mir Freude macht, was mich aufbaut und sich richtig anfühlt. Das Gehirn ist wie ein Muster. Man kann es trainieren und austricksen. Man muss sich nicht von Zwangsgedanken niederschmettern lassen, sondern darf sich bewusst daran erinnern, dass sie einem nichts zu sagen haben! I AM THE BOSS – NO ONE ELSE IS.

Und als ich mich gefragt habe „Aber wo ist denn dieses Ich, dieser Boss, diese Person…“ und als ich mich gar nicht gespürt habe, da hab ich versucht mir umso mehr Struktur und Halt aufzubauen. Ich habe mir immer wieder innerlich gesagt: „Alles was je existiert hat, war zuerst in meinem Kopf. Alle Gedanken sind der Beginn aller Realität.“ Und wenn es noch so laut gerufen hat: „Du schaffst das nie. Wer bist du überhaupt? Wo bist du…?“ Dann hab ich umso bestimmter geantwortet:

„Alles was je existiert hat, war zuerst in meinem Kopf. Alle Gedanken sind der Beginn aller Realität.“

„Alles was je existiert hat, war zuerst in meinem Kopf. Alle Gedanken sind der Beginn aller Realität.“

„Alles was je existiert hat, war zuerst in meinem Kopf. Alle Gedanken sind der Beginn aller Realität.“

Und dann hab ich einfach Sachen gemacht, bin rausgegangen, habe Hobbies gefunden. Ich bin in die U-Bahn, trotz Panik und hab mir gesagt:

„Das ist nur die körperliche Reaktion vom vielen Stress und meiner Ängste. Ich bin so dankbar, dass ich gesund bin und in diesem sicheren Land lebe, welches es mir erlaubt in diesem Moment zu unternehmen, wonach mir ist.“

Auch wenn ich damals noch nicht wusste, was ich tue. Ich habe visualisiert, dass alles okay ist. Dass es mir gut geht, dass ich gesund bist.

Natürlich gibt es aktuell Zeiten und Momente, wo ich erschöpft bin, mir Sorgen mache, ich Trauer und Schmerz verspüre was in der Welt passiert. Aber im Großen, versuche ich dieses Mindset stetig bei mir zu haben und beizubehalten. Mir ist bereits so viel Gutes widerfahren, dass ich fest daran glaube, bereits jetzt alles zu besitzen, wovon ich träume.

Und natürlich habe ich auch mal einen Alptraum, ein erdrückendes Gefühl, etc. aber ich kann es als solches identifizieren und sehe es als Segen/Reinigung, welches sich anschließend von mir und meinem Körper verabschieden darf. So bekommt es positiven Charakter.

Also wenn es eine Sache ist, die ich anderen Menschen mitgeben will, dann ist es dieser Satz: „Lass dich nicht manipulieren von deinen eigenen Gedanken und Gefühlen. Kreiere, was du in deinem Leben fühlen und erleben möchten.“

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